kulturkonservativer einschub

musik als reflexions- und emanzipationsprozess kann nur mit einem aktiven hoerer funtionieren, der bewusste hoersituationen herstellt in denen rezeption ungestoert passieren kann. ist musik lediglich beiwerk fuer den stoischen oder bewegten alltag, so verkommt sie zu einer hintergrundstrahlung und endet in identitaetspolitischem gekreische der grenzziehungen. dabei unterliegt diese identifizierung ironischerweise fast ausschliesslich konditionierungsprozessen, denn das was fuer ‚geschmack‘ gehalten wird ist lediglich ergebnis einer spezifischen reizarmut.


1 Antwort auf “kulturkonservativer einschub”


  1. 1 prollek 27. Juni 2008 um 11:43 Uhr

    ja aber ich höre gerne radio1 oder swf3 bei der arbeit – da kommt immer so schöne musik. ist das jetzt guter oder schlechter geschmack?

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