bodenbelag

am naechsten morgen, nach dem konzert, sieht nicht nur der saal wuest aus, auch seine haptische topologie hat sich grundlegend geaendert. als haette sie sich parallel zu den perzeptiv-kognitiven verschiebungen entwickelt, die als folge von ausgiebigem konsum und zu wenig schlaf auftreten und alle denk- und wahrnehmungsprozesse in eine langsamere und fokussiertere art zwingen. der raum kann nicht mehr einfach durchschritten werden, die bewegung kann nur fokussiert passieren, die sohlen immer wieder muehsam vom boden abreissend. die ekstase des vorabends belegt den geist, den koerper und den raum mit einem eigentuemlichen klebefilm.