schreibonkel

die probleme der musikindustrie als einzig und alleine durch falsche managemententscheidungen und gier ausgeloeste anzusehen, ist weder neu noch interessant, sondern vielmehr einer verkuerzenden kritik der kulturindustrie geschuldet, die nicht die kapitalistische verwertungslogik als das grundlegende gesellschaftliche bewegungsmoment problematisiert, sondern im patriarchalen verhaeltniss zwischen kuenstler und indstrie den guetigen vater vermisst, der wohlwollend dem rebellierenden sohn das geld zusteckt.